Über Pinneberg

Pinneberg ist eine junge Stadt. Der Name Pinneberg wurde erstmalig im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Bei Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1875 hatte Pinneberg rund 3.000 Einwohner und eine Gemeindefläche von nur 473 ha. 1905 wurden Pinneberger Dorf mit 532 ha und 1927 Thesdorf mit 1.148 ha eingemeindet. Die Einwohnerzahl von etwa 8.000 zu dieser Zeit erhöhte sich bis 1939 auf rd. 13.000 und beträgt heute rd. 43.000.

In völlig neuen Stadtteilen entstanden größere Wohnsiedlungen. Industrie und Gewerbegebiete wurden erschlossen und neue Betriebe angesiedelt. Die Innenstadt hat in den letzten Jahrzehnten durch neue Geschäfts- und Verwaltungsbauten ein modernes Gesicht erhalten. Durch Maßnahmen der Verkehrsberuhigung konnten die Verkehrsverhältnisse in der Innenstadt entscheidend verbessert werden. Die Umgestaltung von Straßen in der Innenstadt zu Fußgängerzonen hat weiter zur Attraktivität Pinnebergs als Einkaufsstadt beigetragen. Als letztes Teilstück hat der Platz zwischen Rathaus und Drostei ein neues Gesicht erhalten. Er bildet mit dem restaurierten Gebäude der Drostei (aus dem Jahre 1765), das jetzt als Kreiskulturzentrum dient, ein sehenswertes Ensemble.

Nur wenige Kilometer von Hamburg entfernt und mit dem Auto oder S-Bahn in kürzester Zeit erreichbar, ist Pinneberg auch bei der Großstadtnähe eine Stadt mit ausgeprägtem Eigenleben sowie hohem Wohn- und Freizeitwert. In der noch überschaubaren Mittelstadt wohnt man verhältnismäßig ruhig im Grünen, findet aber dennoch alle Einrichtungen am Orte vor, die der Bürger in einer Stadt nicht missen möchte. So stehen alle Schularten, auch eine integrierte Gesamtschule, bereit. Überdies brauchen die Pinneberger auf die Annehmlichkeiten der nahen Großstadt nicht zu verzichten, ohne jedoch deren Nachteile mit in Kauf nehmen zu müssen. Die weltbekannten kulturellen Einrichtungen der Metropole liegen "vor der Tür". Das gleiche gilt für den Flughafen Fuhlsbüttel, den Hafen und den Elbtunnel.

Quelle: www.pinneberg.de